Adam Peaty trainiert für Rio 2016

Weltmeister Adam Peaty trainiert im T3 für Rio.

Die Schwimmanlage von Tenerife Top Training (T3) wird von den besten Schwimmern der Welt genutzt. Der letzte, der das Centre of High Performance Excellence ausgewählt hat, ist Adam Peaty, sowohl Weltrekordhalter in 50 und 100 Meter Brustschwimmen, als auch im 4×100 Meter Freestyle. Außerdem bester Schwimmer der Welt 2015, und nun beendet er seine Vorbereitung für die olympischen Spiele in Rio auf Teneriffa.

Der britische Athlet, der 15 Tage lang als Mitlgied der Stadt Derby im T3 trainiert hat, ist der Gewinner vieler Medallien in internationelen Wettbewerben, 3 Goldmedallien gewann er bei den Weltmeisterschaften Kazan 2015 und 3 Silbermedallien bei den Weltmeisterschaften 2014. Ähnlich wie Doha, gewann Peaty vier Goldmedallien bei den Europameisterschaften 2016 in London and viele weiter in Berlin 2014. Immer in den Disziplinen 50 und 100 Meter Brustschwimmen und 4×100 Meter Freistil.

INTERVIEW MIT ADAM PEATY:

T3: Ist es ihr erster Aufenthalt hier in Teneriffa oder T3? Wie fühlen Sie sich?

A. Peaty: Ja es ist mein erstes Mal hier, ich war vorher noch nie auf Teneriffa. Es ist großartig, es gibt keine Wolken*Lacher*, weshalb es jeden Tag warm ist, was sehr gut zum trainieren ist. Es ist immer besser in der Sonne zu trainieren, vor Allem wenn man aus England kommt, wo es immer bewölkt ist.

T3: Haben Sie auch den Strömungskanal ausprobiert?

A. Peaty: Ja, wir haben es neulich genutzt und es war gut. Nur um meinen Delphin Kick zu machen und dann in Brust überzugehen. Es war ziemlich gut es sich danach nochmal anzuschauen, vor allem in einzelnen Abschnitten.

T3: Wie fühlen Sie sich bezüglich Rio? Was sind Ihre Ziele?

A. Peaty: Ich fühle mich gut und selbstbewusst. Ich bin in guter Form und hoffentlich werde ich eine gute Leistung erbringen. Es sind dennoch meine ersten olympischen Spiele, also werde ich viel lernen. Hoffentlich werde ich meine bestmögliche Leistung innerhalb und außerhalbs des Beckens erbringen und fokusiert sein. Ich nehme es als eine Möglichkeit zum Lernen. Letztes Jahr war es meine erste Weltmeisterschaft und ich kam mit drei Goldmedallien zurück und ich wüsste nicht warum es bei den olympischen Spielen anders sein sollte. Natürlich ist es eine riesen Bühne, eine der größten überhaupt, aber am Ende sind es doch nur dieselben zwei Längen, die ich schon mein ganzes Leben schwimme.

T3: In welchen Distanzen werden Sie antreten?

A. Peaty: Ich werde die 100 machen und Lagenschwimmen.

T3: Wo befinden Sie sich zurzeit im Training? Wie viele Stunden trainieren Sie?

A. Peaty: Wir gehen jetzt in die aerobe Geschwindigkeitspahse. Wir haben den ganzen Winter viel aerob gemacht und im Januar haben wir es dann eingegrenzt und fingen an, uns mehr zu fokusieren und uns auf die individuellen Teile des Rennens vorzubereiten und auf den race space Kram zu schauen, der härteste Teil. Wahrscheinlich so 6 Stunden am Tag, 4 Stunden im Becken und 2 Stunden im Fitnessstudio, dehnen…

T3: Und was werden Sie in den nächsten Wochen tun?

A. Peaty: Ehm es wird ziemlich das gleiche sein. Wissen Sie, wir sind 3 Wochen von Rio entfernt. Also werde ich mich nun ausruhen und dann hoffentlich schneller sein.

T3:Und planen Sie nochmal zurück zu kommen nach Teneriffa?

A. Peaty: Ja definitiv. Meinen Trainern und mir gefällt es hier sehr. Es ist schön und ruhig, besonderns wenn man auf der Insel herum spaziert, es ist schön und friedlich mit einer großartigen Landschaft. Es ist wahrscheinlich eins der besten Zentren in denen wir je waren, hinsichtlich Anlage und Personal, und es ist so einfach hierher zu kommen, nur 3-3,5 Stunden Flug… Also Ja! Hoffentlich nächstes Jahr oder vielleicht Ende dieses Jahres.

Interview mit Melanie Marshall, Trainerin von City of Derby

Melanie Marshall ist die Trainerin von Adam Peaty und war selber internationale Schwimmerin, die an zwei olympischen Spielen teilnahm, Beijing 2008 und Athen 2004.

T3: Ist es Ihr ersten Mal auf Teneriffa?

M. Marshall: Ja es ist unser erster Aufenthalt im T3 und wir werden auf jeden Fall wiederkommen! We genießen die Anlage, die Möglichkeiten mit den Fitnessstudios and es ist einfach ein schönes Umfeld, sehr gut gelegen. Wir genießen es sehr.

T3: Konnten Sie eine Entwicklung in Ihren Trainings sehen?

M. Marshall: Ja das Trainingscamp läuft soweit gut, es hat uns definitiv gefördert und und einen extra Schub gegeben. Der Zugang zum langen Becken und dem Kurzen direkt nebeneinander ist genau das, wonach wir gesucht haben und es hat uns auf jeden Fall verbessert.

T3: Was sind die Ziele in diesem Camp?

M. Marshall: Die Ziele in diesem Camp sind es, Fortschritte zu machen, das meint physisch, psychologisch und technisch, also einfach Fortschritte zu machen. Und auch einige der Fähigkeiten zu verfeinern, an denen wir bis hier hin gearbeitet haben.

T3: Wie sehen Sie Ihre Schwimmer für die nächsten Wettbewerbe?

M. Marshall: Ja Adam geht nach Rio und Edward zu den Europäischen Junior Weltmeisterschaften. Die anderen Beiden haben es knapp verpasst, aber wir sind in einer guten Position, glücklich mit unserer Entwicklung und besonders glücklich in dieser Hälfte des Jahres. Also ja, ich denke wir haben eine gute Ausgangsposition.

T3: Sehen Sie irgendwelche Veränderungen seitdem Sie trainieren und jetzt?

M. Marshall: Ja, aber ich denke die Basics sind dieselben. Es ist, wer am härtesten arbeitet und wer am“besten“ ist und wer sich am meisten dem Sport widmet. Aber ich kann sagen, dass die Wissenschaft um den Erfolg heute sehr viel weiter ist. Es geht darum, die Wissenschaft miteinzubeziehen und sie effektiv zu nutzen, um die Entwicklung zu erreichen, die man anstrebt.

T3: Haben Sie den Strömungskanal genutzt?

M. Marshall: Ja haben wir, es ist sehr gut. Wir waren sehr beeindruckt und es war das erste Mal, dass ich ein solches System genutzt habe. Ich bin sehr beeindruckt. Es ist sehr sehr nützlich und die Videoqualität ist exzellent. Auch die Qualität der Leute, die dort arbeiten, war grandios.

T3: Konnten Sie irgendwelche Details verbessern?

M. Marshall: Für ihn, an seinem jetzigen Leistungsstand, geht es nur ums Verfeinern und Auffrischen. Bei den Anderen fanden wir einige wichtige Details, die wir noch verbessern könnnen.

T3: Waren Sie nervöser als Sie selber angetreten sind oder wenn Sie Ihre Schwimmer  antreten sehen?

M. Marshall: Die Schwimmer zu sehen, da man selber keine Kontrolle hat, und es bei ihnen liegt. Also bin ich deutlicher nervöser ihretwegen, aber ich bin glücklich, jetzt wird es einfacher.

T3: Planen Sie zurück zu kommen?

M.Marshall: Ja, definitiv. Jetzt wo ich einmal hier war. Vielleicht kommen wir um den Oktober rum. Sie werden uns hier sicherlich nochmal sehen, da es eine sehr gute Anlage ist um einige gute Ziele zu erreichen.

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