CrossFit: „Jeder kann es schaffen!“

Springen, Heben, Laufen. Die Position ändern. Zehn Kniebeugen, zehn Liegestütze. Dasselbe noch einmal – auf den ersten Blick ist CrossFit nichts anderes als intensives Zirkeltraining. Was schon fast wie eine Choreografie aussieht, ist wieder im Trend. CrossFit wird meist als  große Herausforderung gesehen und gilt sogar als härtestes Training der Welt.  Viele schrecken vor dieser Trainingsmethode zurück, vor allem Frauen. Doch ein Versuch kann sich lohnen.

Die CrossFit-Box der TenerifeTopTraining- Anlage (T3) bietet die Möglichkeit, sowohl als Einsteiger CrossFit mit individuellem Training kennenzulernen, als auch das regelmäßige CrossFit-Training unter optimalen Bedingungen auszubauen. Was bei einem ersten Versuch wichtig ist und warum jeder daran Gefallen finden sollte, verrät unsere CrossFit-Trainerin Carolina.

„Mit CrossFit kann man viel erreichen“, beginnt sie. „Es gibt viele Vorteile, wofür die Kombination aus Ausdauer, Gewichtheben, Eigengewichtsübungen und Gymnastik verantwortlich ist. Wer nicht stärker wird, erlangt dafür beispielsweise eine bessere Ausdauer.“  CrossFit ist nämlich eine Trainingsmethode, bei der Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Koordination trainiert werden – und zwar gleichzeitig. Das Ganze findet in  CrossFit-Boxen statt, kleinen Fitnessanlagen mit entsprechender Ausstattung. Es gibt keine neuen, spezifischen Übungen: Sie sind bewährt und aus anderen Sportarten wie Turnen, Gewichtheben oder Laufen bekannt. Statt auf Fitnessgeräten wird man beispielsweise mit Seilen, Medizinbällen, auf Holzboxen oder mit Kettlebells und Hanteln aktiv. „Beim CrossFit ist man freier!“, ergänzt Carolina.

 

Training am persönlichen Limit

Carolina bringt ihre Gruppe mit motivierenden Ansagen durch die 60-minütigen Einheiten in der schattigen CrossFit-Box. An einer Tafel steht der Ablauf des heutigen Workouts. Die Musik ist aufgedreht. Alle Teilnehmer platzieren sich in der Box. Es gibt drei Etappen: Als Erstes ein Warm-up zur Aktivierung, dann technische Übungen gefolgt vom entscheidenden Workout of the Day – kurz WOD. Es ist der Kern der Einheit. Während des etwa zwanzigminütigen, hoch-intensiven WOD gibt es Ausdauer,- Kraft und Geschicklichkeitsübungen. Abschließend macht man ein Stretching.

„Für das Training ist die Begleitung eines Coaches und die richtige Technik wichtig. Ich empfehle das Training in der Gruppe. Es ist motivierender.“ Trainiert wird nach einer bestimmten Zeit oder nach einer vorgegebenen Runden­zahl. So gibt es z.B. Runden von jeweils 30 Sekunden mit anschließender Pause von 20 Sekunden gibt. Die Übungen werden nach 30 Sekunden gewechselt und in der nächsten Runde wiederholt. Jede Trainingsstunde unterscheidet sich von der nächsten. Die Bewegungsabläufe und Intensität werden ständig geändert.

Anforderung ja, Überforderung nein

Aller Anfang ist schwer. Auch beim CrossFit. Jeder kann bis an die körperlichen Grenzen getrieben werden. Man solle gefordert, aber nicht überfordert werden. Anfänger sollten die Übungen individuell abändern und ihren Anforderungen anpassen. Carolina geht individuell – insbesondere bei Einsteigern – auf die Sportler ein: „Ich passe das Workout an meine Klienten an. Abwechslung ist nicht nur für die Muskulatur wichtig.“ Carolina ist sich sicher, dass es jedem gefallen kann und man keine Angst haben sollte. Solange keine körperlichen Einschränkungen vorliegen, sieht Carolina kein Problem: „Man muss einfach anfangen. Langsam aber sicher klappt es bei jedem. Es ist nicht wichtig, stark und fit zu sein. Jeder kann es schaffen!“

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